Ein Wichtel unter vielen

1–2 Minuten

Freitag, den 15. Januar 1926

… und bin doch gegangen. Das Geschick wollte es: Frl. Sprenger war nicht da, also weiter. Helles Licht und Lachen. Ob Marga schon da war? Ich klingelte. Er öffnete: blauer Anzug, strahlend. Marga ebenfalls. Lotte kommt abends, nun tut ihm sein Brief schon leid.

Im Zimmer waren alle: seine Mutter, Margas Mutter und Schwester, sein Vater. Er unterhielt die Gesellschaft, sprach von mir immer nur als „Wichtel“. Ich erzählte von Taulins Schlauheit. Dann kam er mit Edams Bildern an, zeigte die von sich selbst zuletzt. Ob ich nun von allen einen Abzug bekomme?

Er sagte zu Marga, Edam und ich liebten uns, wir schwärmten beide noch immer von unserer Schlittenfahrt. Dann holte er Edam und schon wurde der angeflaumt.

Marga und er brachten mich hinaus. Ich sollte per Auto Lotte mit abholen oder doch abends wiederkommen. Es kam beides nicht zustande. Als ich zu Marga sagte: „Wir sehen uns hoffentlich in diesem Leben noch einmal wieder.“

Da sagt sie mit einem bedeutungsvollen Lächeln zu ihm: „Das glaube ich ganz sicher!“

Dann fort.

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