
Montag, den 1. Februar 1926
„Heute Morgen ist meine Großmutter sanft entschlafen.“ Seine Augen sahen mich ernst und traurig an, als er mir die Hand gab.
Bine und ich waren so lustig den Berg hinuntergelaufen, um Lotte abzuholen. Und nun das: der Tod.
85 Jahre alt. Was umschließt ein solches Leben an Arbeit und Sorgen, an Schmerzen, Freude und Glück.
„Es ist doch ein eigenes Gefühl!“ Oh, ich verstehe ihn so gut.
Vater, Mutter?
Alles Lachen ist tot. Edams schweigender Händedruck.
Lotte weint, sie geht mit uns vorne auf dem Hof auf und ab. Sie muss gleich mit nach Göttingen fahren.
Bine und ich allein.


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