
Sonntag, den 6. Juni 1926 – abends
Seine Blicke, sein Händedruck. Ich habe alles aufgenommen und dabei immer nur gedacht: Also willst du dich doch nur mit mir amüsieren.
Eines fehle mir, habe er mit Käthe besprochen: das Verliebtsein. Ich müsse einmal „ganz toll verliebt“ sein. Wenn er wüsste!
Ich fühle noch seine Arme um meinen Leib, wie er mich neben sich auf die Chaiselongue zog.
Edam wollte mich dauernd küssen.
„Hat’s geklappt?“ fragte der Chef später. Aber es klappte eben nie.
Wo ist der, den mein Herz liebt?


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